Dr.-Ing. Andreas Kerren

Praktika

Visualisierung von Graphpyramiden

Gebiet
Informationsvisualisierung
Status
Thema bereits vergeben.
Inhalt
Das Praktikum findet im Kontext des FWF-Projektes GeoGraph statt. Hier werden Verfahren erforscht, die mit Hilfe von Hierarchien ebener Graphen geographische Informationen sammeln, analysieren und visualisieren. Solche Graphhierarchien werden als Graphpyramiden bezeichnet und dienen als abstrakte Struktur zur Speicherung und zum Information Retrieval.

Graphpyramide

Eine Graphpyramide

Entnommen aus:
Logarithmic Tapering Graph Pyramid. Y. Haxhimusa and R. Glantz and M. Saib and G. Langs and W. G. Kropatsch. In the Proceeding of the DAGM Symposium 2002, Luc Van Gool (Ed.), Zürich, September 2002, Swiss, pages 117-124.

Aufgabe in diesem Praktikum wird sein, Graphpyramiden und die in ihnen enthaltenen Informationen (entsprechende thematische Karten, Attribute, ...) sowie die in der Projektbeschreibung (siehe obigen Hyperlink) erwähnten Kontraktionsregeln in adäquater Weise zu visualisieren. Als Entwicklungssprache soll entweder VRML oder Java3D verwendet werden. Es ist darüber hinaus eine Schnittstelle zu der im FWF-Projekt bisher entwickelten Software in Java zu entwerfen.

Voraussetzungen

Implementierung neuer Funktionalitäten für das GANIMAL-Framework

Gebiet
Softwarevisualisierung
Status
Noch Plätze frei.
Inhalt
Ausgehend von der Erkenntnis, daß der Mensch bildliche Eindrücke besonders effizient verarbeitet und konkrete Objekte besser erfassen kann als abstrakte Beschreibungen, suchte man in den letzten Jahren nach Möglichkeiten, die unsichtbare Maschine Software sichtbar zu machen. Dabei kann eine Visualisierung von Software in unterschiedlichen Gebieten und für unterschiedliche Zielsetzungen erfolgen:
Um einige dieser Ziele zu erreichen, wurde ein Java-basiertes Framework, genannt GANIMAL, implementiert. Es besteht aus der Animationsbeschreibungssprache GANILA mit zugehörigem Compiler und einer Laufzeitumgebung, für die der Compiler entsprechenden Programmcode generiert. GANILA erweitert die Programmiersprache Java um Animationsannotationen und ermöglicht die Spezifikation komplexer, interaktiver Animationen.

Die Laufzeitumgebung ist anhand des Entwurfsmusters MVC (Model/View/Controller) strukturiert. Sie unterstützt den Animationsentwickler in der Programmierung eigener Sichten auf den Algorithmus und stellt ein Basispaket mit graphischen Primitiven sowie eine Anzahl vordefinierter Standardsichten zur Verfügung. Eine graphische Benutzerschnittstelle dient zur Steuerung der Animation und zur Modifikation der Programmpunkteinstellungen.

Aufgaben
Interessierte StudentInnen können eine ganze Reihe von Aufgaben bearbeiten:
Voraussetzungen